Jan Mühlebach, Porta
«Das Projekt Porta überzeugt durch seine präzise Einbindung in die Umgebung und den spielerischen Bezug zur Containerarchitektur. Die Anlage vermittelt die Leichtigkeit und Unbeständigkeit des Surferlebens und wirkt zugleich flexibel und weiterdenkbar. Besonders gewürdigt wird die konsequent durchdachte Holzbauweise, die zukünftige Erweiterungen ermöglicht und die Idee eines wandelbaren Ortes überzeugend unterstützt. Die Jury hebt hervor, dass das Projekt weit mehr ist als eine visionäre Studie: Es beweist auf eindrückliche Weise seine konstruktive und räumliche Realisierbarkeit. Stimmungsvoll ausgearbeitete Grafiken, verständliche Pläne und sorgfältige Modellstudien verleihen dem Entwurf eine starke atmosphärische Qualität und machen das Projekt in allen Massstäben nachvollziehbar.»


Benjamin Rytz, Of centers andperipheries
«Mit einem einfachen und präzis gesetzten Baukörper gelingt es dem Projekt Of centers and peripheries, die letzte verbliebene Obstwiese im Dorfkern von Oberwil zu erhalten und gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen. Das sensible Holzhaus tritt durch seine Konstruktion auf Stelzen, die umlaufenden Balkonschichten und das Satteldach in einen sorgfältigen Dialog mit der bestehenden Dorfstruktur. Die Jury würdigt insbesondere die Grosszügigkeit der räumlichen Organisation: Durchdachte Übergänge zwischen privaten und gemeinschaftlichen Bereichen ermöglichen vielfältige Wohnformen mit starkem Bezug zur Obstwiese. Das Projekt überzeugt bis ins Detail durch seine konstruktive Klarheit, die präzise Proportionierung und die atmosphärisch dichten Darstellungen. Insgesamt entsteht eine fein austarierte Arbeit, die mit einfachen Mitteln zentrale Themen der Architektur überzeugend behandelt.»


Pierre Curci/Matteo Bourdin/Ezekiel Bürki/Gustavo Killer,
Leefcirkel – a timber adaptative office-housing in the Netherlands
Anerkennung für eine überzeugende Arbeit zum Thema zirkuläres Bauen, die sowohl technisch wie auch architektonisch und visuell beeindruckt.Anerkennung für eine überzeugende Arbeit zum Thema zirkuläres Bauen, die sowohl technisch wie auch architektonisch und visuell beeindruckt.


Lars Hug, Hüsli zum Garten
Eine schöne Arbeit, abseits der grossen Trends, die sich durch einen feinfühligen Umgang mit der alten Dorfstruktur auszeichnet und stimmigen, liebevoll gestalteten Ansichten.


Anna Manser, Oberwil Ensemble
Das ausgeklügelte Projekt baut eine Bühne für das kollektive Leben eines Dorfkerns in 5 (!) Abstufungen, vom öffentlichen Raum, über gemeinsam benutzbare Wohnräume bis zu intimen Schlafnischen.


Stefan Gross / Florian Meissner / Jonty Tolleson, Akupunktur Binzmühle
«Akupunktur Binzmühle entwickelt mit gezielten architektonischen Eingriffen innerhalb eines transformierten Industriebaus neue Räume für menschliche Rituale in einer zunehmend digitalen Gesellschaft. Die Arbeit verbindet Referenzen der High-Tech-Architektur und des Strukturalismus der 70er- und 80er-Jahre mit einer eigenständigen formalen Sprache und schafft atmosphärisch dichte Möglichkeitsräume. Besonders hervorgehoben wird die aussergewöhnliche Qualität der Präsentation: Die fein komponierten Zeichnungen gehen weit über den Nachweis technischer Machbarkeit hinaus und vermitteln mit grosser Präzision die Stimmung der neu geschaffenen Räume. Die Jury würdigt das Projekt als in allen Ebenen stringent und poetisch erzählte Arbeit, die sich durch ihre gestalterische Eigenständigkeit und konzeptionelle Klarheit auszeichnet.»


Jean Waeber, Dazwischen
Anerkennung für diese sehr umfangreiche, gut durchgearbeitete Abschlussarbeit und deren feinfühligen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ortes.

